Tischlermeister

Ralf Gelzleichter

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Wir haben was gegen Holzwurm!

DAS PROBLEM Holzwurm mit Hobel

Jeder der Kulturgüter aus organischen Materialien besitzt,oder sich damit beruflich befaßt, wird früher oder später mit der biogenen Zerstörung konfrontiert. Den Schaden als solchen zu erkennen und die richtigen Maßnahmen zu treffen ist nur dann möglich, wenn man die Schädlinge und Ihre Lebensbedingungen genau kennt und mit den angemessenen Methoden der Bekämpfung vertraut ist.

Hausmittel und alternative Methoden

Trotz aller Aufklärung und einer 150-jährigen Holzschutzforschung kursieren immer noch Hausmittelchen und alternative Methoden, von denen dringend abzuraten ist. Beim heutigen Wissensstand wird wohl kaum noch jemand flüssige Bekämpfungsmittel anwenden. Die „Biowelle“ ist auch nicht spurlos an uns vorübergegangen. Jedoch sei dringend davor gewarnt, Holzessig mit oder ohne Kräutern zu verwenden. Ebenso unwirksam ist das Verkleben der Holzwurmlöcher mit Wachs, um den Schädlingen die Luft zu nehmen. Vor der allgemeinen Anwendung von „neuen Verfahren“ sei aber auch gewarnt. Mißerfolge durch falsche oder unsachgemäße Anwendungen führen oftmals dazu,diese Art der Schädlingsbekämpfung schnell wieder zu verwerfen und zur altbewärten, vermeintlich „sicheren“ chemischen Keule zu greifen.

Tipps bei Befall

Bei Schädlingsbefall sollten immer erst mechanische und physikalische Verfahren zur Schädlingsbekämpfung in Erwägung gezogen werden. So kann man Schädlinge zum Beispiel häufig mit einem speziellen Heißluftverfahren beseitigen, das gesundheitlich und ökologisch völlig unbedenklich ist.

 

Steuerbonus für Handwerksleistungen

So können Sie Steuern sparen

Privatkunden können Handwerkerleistungen für fast alle Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten an Haus und Hof von der Steuer absetzen.

Wichtig dabei:
Neben den Arbeitskosten werden auch in Rechnung gestellte Maschinen- und Fahrtkosten berücksichtigt  – nicht aber Materialkosten.

Wie hoch ist der Bonus?
20% der vom Handwerker ausgewiesenen Arbeitskosten inkl. Mehrwertsteuer, höchstens 1.200 €, d.h. 20% von max. 6.000 € Arbeitskosten pro Jahr.

Für welche Arbeiten gibt es den Bonus?
Renovierungs-, Erhaltungs-, Umbau- und Modernisierungsarbeiten, z.B.

-Arbeiten an Innen- und Außenwänden

-Arbeiten am Dach, an der Fassade, an Garagen u.ä.

-Reparaturen von Fenstern und Türen; Streichen, Lackieren von Fenstern und Türen

-Reparatur oder Austausch von Bodenbelägen wie Parkett oder Fliesen

-Reparatur, Wartung oder Austausch von Heizungsanlagen, Elektro-, Gas- und Wasserinstallation

-Modernisierung und Austausch einer Einbauküche

-Modernisierung des Badezimmers

-Reparatur und Wartung von Gegenständen im Haushalt, z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler, Herd, Fernseher, PC

-Gartengestaltung

-Pflasterarbeiten auf dem Wohnungsgrundstück

-Kontrollaufwendungen, z.B. die Gebühr für den Schornsteinfeger, für Blitzschutzanlagen

-Leistungen für Hausanschlüsse, z.B. Kabel für Strom oder Fernsehen

-Aufwendungen für Zuleitungen zum Haus oder zur Wohnung

Wer erhält den Bonus und wie bekommt man ihn?

-Eigentümer für Arbeiten im selbstgenutzten Eigenheim/Eigentumswohnung sowie Mieter für Arbeiten im privaten Haus/privaten Wohnung.

-Die Handwerkerrechnungen sind mit der jährlichen Einkommensteuererklärung bzw. mit dem Lohnsteuerjahresausgleich einzureichen.

Voraussetzungen:

-Nur Rechnungen mit ausgewiesener Mehrwertsteuer werden anerkannt

-Die Rechnung muss die anteiligen Arbeitskosten gesondert von den Materialkosen jeweils mit der Mehrwertsteuer ausweisen

-Die Rechnung darf nicht bar bezahlt werden, sondern per Überweisung. Damit die Finanzämter Handwerkerrechnungen anerkennen, muss der Überweisungsbeleg beigefügt werden.